Schön, dass du da bist
Ich bin Carmen Sauer, Hundephysiotherapeutin und Inhaberin von CanisMovi.
In meiner Arbeit möchte ich nicht nur dort behandeln, wo es gerade weh tut. Mich interessiert, warum sich ein Hund so bewegt, wie er sich bewegt, wo Einschränkungen entstehen und wie wir ihm sinnvoll helfen können.
Dabei steht für mich immer der einzelne Hund im Mittelpunkt – mit seiner Vorgeschichte, seinem Alltag, seinem Charakter und seinen individuellen Möglichkeiten.
Wie ich zur Hundephysiotherapie gekommen bin ?
Eigentlich begann meine Geschichte mit der Physiotherapie schon viel früher. Bereits als Jugendliche wollte ich Humanphysiotherapeutin werden. Mein beruflicher Weg führte mich zunächst zwar in die Automobilbranche – losgelassen hat mich die Physiotherapie aber nie.
Irgendwann kam zusammen, was für mich zusammengehört: meine Begeisterung für Physiotherapie und meine Liebe zu Hunden. Da wusste ich ziemlich schnell: Genau das möchte ich machen.
Heute liebe ich besonders die Momente, in denen ein Hund Vertrauen fasst und wir gemeinsam Fortschritte erreichen – manchmal kleine, manchmal erstaunlich große. Und hinter jedem meiner Patienten steht ein Mensch, für den dieser Hund Familienmitglied, Freund und Partner ist.
Zaubern kann ich nicht. Aber ich gebe für jeden meiner Patienten mein Bestes.
Die Hunde, die nicht jeden mögen?
Die liegen mir tatsächlich besonders.
Unsichere Hunde, Tierschutzhunde oder Kandidaten, die ziemlich deutlich zeigen, wenn ihnen etwas nicht passt, bringen mich nicht so schnell aus der Ruhe.
Ein Hund muss mich nicht sofort mögen und beim ersten Termin auch nicht alles mit sich machen lassen. Manchmal beginnt gute Therapie einfach damit, Vertrauen aufzubauen, den Hund lesen zu lernen und herauszufinden, was für ihn möglich ist.
Diese Ruhe und Geduld kommt mir auch bei neurologischen Patienten zugute, bei denen häufig viele kleine Schritte zum Ziel führen.
Fachlich immer in Bewegung
Mit meiner Ausbildung zur Hundephysiotherapeutin war das Lernen für mich nicht abgeschlossen – eigentlich fing es da erst richtig an.
Ich bilde mich regelmäßig weiter und beschäftige mich besonders mit dem Bewegungsapparat, neurologischen Patienten, Gangbild und Bewegungsanalyse sowie Muskulatur, Faszien und Beweglichkeit. Auch Akupunktur am Bewegungsapparat kann sinnvoll in meine Arbeit einfließen. Dabei möchte ich Methoden nicht einfach sammeln. Ich möchte verstehen, wann etwas sinnvoll ist – und wann nicht.
Denn für mich gibt es nicht die eine Behandlung für jeden Hund. Es gibt den Hund, der gerade vor mir steht.
Ich freue mich auf euch
Carmen


