Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – CanisMovi – HundePhysiotherapie by Carmen Sauer


1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Geschäftsbeziehung zwischen CanisMovi – HundePhysiotherapie by Carmen Sauer (nachfolgend „Hundephysiotherapeutin“) und dem jeweiligen Tierhalter bzw. Auftraggeber (nachfolgend „Tierhalter“).
Sie gelten für sämtliche physiotherapeutischen Behandlungen, Beratungen und sonstigen vereinbarten Leistungen.
Die Behandlungen finden ausschließlich in den Praxisräumen von CanisMovi statt.


2. Zustandekommen des Behandlungsvertrages
Ein Behandlungsvertrag kommt durch die Vereinbarung bzw. Bestätigung eines Behandlungstermins oder spätestens mit Beginn der Behandlung zustande.
Termine können insbesondere telefonisch, per WhatsApp, per E-Mail oder über die Online-Terminbuchung vereinbart werden.
Die Hundephysiotherapeutin ist berechtigt, eine Behandlung abzulehnen oder einen bereits begonnenen Behandlungsvertrag zu beenden, wenn hierfür ein sachlicher Grund besteht. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn das notwendige Vertrauensverhältnis nicht gegeben ist, eine Behandlung aus fachlichen oder rechtlichen Gründen nicht durchgeführt werden kann oder eine tierärztliche Abklärung erforderlich erscheint.
Bereits erbrachte Leistungen sind entsprechend der vereinbarten bzw. gültigen Preise zu vergüten.


3. Inhalt der Behandlung
Gegenstand des Behandlungsvertrages ist die fachgerechte Erbringung der vereinbarten physiotherapeutischen bzw. therapeutischen Leistung am Tier.
Die Auswahl der geeigneten Behandlungsmethoden erfolgt nach fachlicher Einschätzung unter Berücksichtigung des Gesundheitszustandes und der individuellen Bedürfnisse des Tieres.
Soweit erforderlich, wird dem Tierhalter empfohlen, vor oder während der Behandlung eine tierärztliche Untersuchung oder Abklärung durchführen zu lassen.
Ein bestimmter Behandlungserfolg oder eine Heilung kann nicht garantiert werden. Insbesondere können Verlauf und Erfolg einer Behandlung von zahlreichen individuellen Faktoren abhängen.


4. Mitwirkungspflichten des Tierhalters
Der Tierhalter ist verpflichtet, alle für die Behandlung relevanten Informationen vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen. Hierzu gehören insbesondere bekannte Erkrankungen, Diagnosen, Operationen, Verletzungen, Medikamente, Verhaltensauffälligkeiten und gegebenenfalls vorliegende tierärztliche Befunde.
Der Tierhalter ist außerdem dafür verantwortlich, die im Rahmen der Behandlung gegebenen Empfehlungen und Übungen eigenverantwortlich umzusetzen.
Kann eine Behandlung aufgrund fehlender, unzutreffender oder unvollständiger Angaben nicht sachgerecht durchgeführt werden, kann die Hundephysiotherapeutin die Behandlung unterbrechen oder ablehnen.


5. Verhalten und Gesundheit des Hundes in der Praxis
Der Tierhalter hat vor Beginn der Behandlung auf bekannte Verhaltensauffälligkeiten des Hundes hinzuweisen, insbesondere auf Angst-, Abwehr- oder Aggressionsverhalten sowie bekannte Beißvorfälle.
Der Hund ist während des Aufenthalts in der Praxis durch den Tierhalter angemessen zu beaufsichtigen und zu sichern.
Hunde mit ansteckenden Erkrankungen oder einem entsprechenden Verdacht dürfen nur nach vorheriger Absprache in die Praxis gebracht werden. Der Tierhalter ist verpflichtet, die Hundephysiotherapeutin vor dem Termin darüber zu informieren.
Die Hundephysiotherapeutin kann eine Behandlung abbrechen oder ablehnen, wenn eine sichere Durchführung für Hund, Tierhalter oder Hundephysiotherapeutin nicht gewährleistet werden kann.
Der Tierhalter haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Schäden, die durch ihn oder das von ihm mitgebrachte Tier verursacht werden.


6. Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Terminvereinbarung mitgeteilten bzw. auf der Website oder in der Praxis veröffentlichten Preise, soweit keine individuelle Vereinbarung getroffen wurde.
Das Honorar ist grundsätzlich unmittelbar nach der jeweiligen Behandlung fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Die Bezahlung kann mit den in der Praxis angebotenen Zahlungsmöglichkeiten erfolgen.
Auf Wunsch erhält der Tierhalter eine Rechnung bzw. einen Zahlungsbeleg.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.


7. Terminvereinbarung und 24-Stunden-Regelung
Vereinbarte und bestätigte Termine sind verbindlich.
Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung eines Termins ist bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Erfolgt die Absage oder Verschiebung weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder erscheint der Tierhalter ohne vorherige Absage nicht zum Termin, kann der für den Termin vorgesehene Behandlungspreis als Ausfallhonorar berechnet werden, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.
Dabei werden ersparte Aufwendungen oder anderweitiger Erwerb berücksichtigt.
Dem Tierhalter bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass durch den Terminausfall kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Die Regelung gilt nicht, wenn der Tierhalter die kurzfristige Absage bzw. das Nichterscheinen nicht zu vertreten hat.
Kann ein Termin seitens CanisMovi nicht wahrgenommen werden, wird der Tierhalter so früh wie möglich informiert und es wird ein Ersatztermin angeboten. Weitergehende Ansprüche richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.


8. Verspätungen
Bei verspätetem Erscheinen des Tierhalters besteht grundsätzlich kein Anspruch auf eine Verlängerung der vereinbarten Behandlungszeit, wenn dadurch nachfolgende Termine beeinträchtigt würden.
Die Behandlung kann entsprechend verkürzt werden. Der vereinbarte Behandlungspreis bleibt grundsätzlich bestehen, soweit die Verspätung vom Tierhalter zu vertreten ist.
Bei erheblicher Verspätung kann die Behandlung gegebenenfalls nicht mehr durchgeführt werden. In diesem Fall gelten die Regelungen zum Terminausfall entsprechend, soweit die Voraussetzungen hierfür vorliegen.


9. Haftung
CanisMovi haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Im Übrigen richtet sich die Haftung nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Eine Haftung für Schäden oder nachteilige Folgen, die insbesondere auf unvollständigen oder unzutreffenden Angaben des Tierhalters oder auf einer Nichtbeachtung ausdrücklich erteilter Hinweise und Empfehlungen beruhen, besteht nur nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften.


10. Terminvereinbarungen über Fernkommunikationsmittel und Onlinebuchung
Werden Verträge mit Verbrauchern ausschließlich über Fernkommunikationsmittel, insbesondere über die Online-Terminbuchung, per E-Mail, WhatsApp oder telefonisch geschlossen, gelten ergänzend die gesetzlichen Vorschriften über Fernabsatzverträge und ein gegebenenfalls bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht.
Soweit ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, erhält der Verbraucher die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen und eine Widerrufsbelehrung.
Soll die vereinbarte Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers bereits vor Ablauf einer bestehenden Widerrufsfrist beginnen, gelten hierfür die gesetzlichen Bestimmungen.


11. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet.
Weitere Informationen über Art, Umfang und Zweck der Datenverarbeitung enthält die Datenschutzerklärung von CanisMovi.


12. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Beachtung zwingender Verbraucherschutzvorschriften.
Sollte eine einzelne Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Regelungen.


Stand: September 2026